Produkt Personalisierungen: Kampagnen, die inspirieren

Ein personalisiertes Produkt ist ein Produkt, dass auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist. Auf Social Media Plattformen funktionieren Produkt-Personalisierungen als Unterscheidungsmerkmale. Marken müssen im Wettkampf um die Kundschaft der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein. Das bedeutet, sie müssen einen Weg finden im hart umkämpften Markt aus der breiten Masse herauszustechen.

Produkt-Personalisierungen helfen:

  • Kundenloyalität und die Bindung der Kunden an die Marke zu verbessern
  • Kundenzufriedenheit zu fördern
  • Digitale Sales Conversions zu erhöhen, sowie Conversions im Allgemeinen zu steigern

Durch das Personalisieren einer Produktkampagne kannst du deine Zielgruppe besser an die Marke und im Speziellen an das Produkt binden, sowie sie davon überzeugen, dass dein Produkt ihre Erwartungen übertreffen wird. Coca-Cola, Nutella und Starbucks haben von Produkt-Personalisierungen vorbildlichst Gebrauch gemacht. Diese Marken nutzen Produktpersonalisierungen um den Kunden einzigartige Erfahrungen mit dem Produkt zu bescheren. Du willst wissen, wie sie das gemacht haben? Lies hier weiter, um mehr darüber herauszufinden!

Nutze #ProduktPersonalisierungen um deinen Kunden einzigartige Erfahrungen zu bescheren. Click to Tweet

Coca-Cola – die #shareACoke Kampagne

Im Jahr 2011 fand ein Marktforschungsinstitut heraus, dass im Durchschnitt 50% aller Teenager und Erwachsenen in Australien noch nie ein Cola-Getränk getrunken hatten. Um diese Lücke zu füllen dachte sich Coca-Cola eine eher unkonventionelle Marketing Kampagne aus. Ihre Strategie war es, eine Verbindung auf persönlicher Ebene zu den Millennials zu schaffen, indem sie ihr Produkt personalisierten.

#ShareACoke wurde im Jahr 2011 gestartet. Die grundlegende Idee war es, das Coca-Cola Logo mit den häufigsten Namen in Australien auszutauschen. Als die Kampagne startete, sagte der für den Süd-Pazifik zuständige Director of Marketing des Konzerns: „Die Kampagne setzt auf den globalen Trend der Selbstdarstellung, jedoch auf eine sehr gefühlvolle, emotionale Art.“

Coca-Cola hat die Kampagne auf globaler Ebene weitergeführt, die schlussendlich über 70 verschiedene Länder abdeckte. Amerika war das letzte Land, in dem die Kampagne gestartet wurde, dort stiegen die Umsätze zum ersten Mal in den vergangenen 10 Jahren um 2%. In den sozialen Netzwerken generierten die personalisierten Cokes eine Menge an Content. Konsumenten wurden aufgerufen online ihre Geschichten und Fotos zu teilen – mit Erfolg. Die Leute selbst kontrollierten die #ShareACoke-Kampagne, was wiederum zu User Generated Content führte und die Kundenbindung durch das Erreichen auf persönlicher Ebene steigerte.

Takeaway: Coca-Cola’s personalisierte Produktkampagne gab den Leuten das Gefühl besonders zu sein, da Namen als Teil der persönlichen Identität gesehen werden. „Share a Coke“ legte den Schwerpunkt auf den globalen Trend des Social Sharings und der Selbstdarstellung. Die Kampagne tat dies auf sehr persönlicher Ebene. Über 500.000 #ShareACoke Fotos wurden insgesamt geteilt und die Facebook Seite von Coca-Cola konnte am Ende der Kampagne 25 Mio. neue Follower verzeichnen.

Nutella – die #YourNutella Kampagne

Dein Name spielt eine zentrale Rolle deiner persönlichen Identität. Nutella’s Produkt-Personalisierungskampagne hatte ein glasklares Ziel: loyalen Kunden ein Danke auszusprechen. Der Konzern hinter Nutella, der Schokoladenproduzent Ferrero SpA hob mit der #YourNutella Kampagne ihre Marketingstrategie mit Personalisierungen auf die nächste Stufe.

Anstatt die Etiketten der Gläser mit dem bekannten Nutella Logo zu versehen, gab man den Kunden die Möglichkeit, ihre eigenen Namen auf die Etiketten zu drucken. In Ländern wie Österreich und Frankreich ging Nutella noch weiter, indem man nicht nur den Namen sondern auch andere Botschaften auf sein Glas schreiben konnte. „Say it with Nutella“ ging auf sämtlichen Social Media Plattformen viral. Fans konnten über die Nutella Webseite personalisierte Nachrichten erstellen und diese über ihre Social Media Kanäle teilen.

Als die Kampagne startete, hatte Nutella eine Datenbank mit erlaubten Wörtern erstellt. Die Leute drehten durch und nutzten die Möglichkeit um Phrasen wie „Ich liebe dich“, „Tut mir leid“ oder „Bravo“ auf die Gläser zu drucken. Die Strategie der Marke war es, Leute dazu zu bringen Nachrichten über die Marke Nutella zu verschicken. Auf indirektem Weg machte sich ein signifikanter Anstieg der Kundenzufriedenheit und des Markenbewusstseins bemerkbar.

Die Initiative kam unter anderem deshalb so gut an, weil Nutella die markentypische sans-serif Schrift und die dazugehörigen Farben beibehielt. Stell dir vor, dein Name steht auf einem Glas Nutella, jedoch in Nutella-Schrift und in Nutella-Farben!

Im Vereinigten Königreich war die Kampagne enorm erfolgreich. Selfridge & Co Establishments gaben den Kunden auch die Möglichkeit, Gläser direkt in ihren Geschäften zu personalisieren. Als die Kampagne Belgien erreichte, schuf sie einen riesigen Hype. Die Facebookseite des Unternehmens erlebte einen unglaublichen Aufschwung, in einem Land mit 11 Mio. Einwohnern wurden 185.000 neue Fans gewonnen.

Takeaway: Die Verbindung von Social Media mit personalisierten Produkten kann sich stark durch Ansprechen auf persönlicher, emotionaler Ebene auf das Anziehen neuer und loyaler Kunden auswirken. Nutella tat genau jenes vorbildlich und gab Konsumenten eine einzigartige Möglichkeit: Sie konnten ihren Lieben eine gefühlvolle Nachricht auf besonderem Weg zukommen lassen. Dabei wurde indirekt die Unternehmenskultur und Markentreue von Ferrero gestärkt und Verkäufe angehoben.

Kurble #Kundenzufriedenheit und #Markentreue mit personalisierten Produkten anderer Art an. Click to Tweet

Starbucks – die berühmten personalisierten Becher

Die amerikanische Kaffee- und Kaffeehauskette Starbucks schreibt bereits seit Jahren die Namen der Kunden auf deren Kaffeebecher. Warum machen sie das? Immerhin haben sie ein hochmodernes Boniersystem und bieten auch bargeldlose Zahlung an?

Die Antwort ist einfach: Starbucks möchte weiterhin Kunden einzigartige Erfahrungen bescheren. Die Leute lieben es, wenn ihr Name auf einen Starbucksbecher geschrieben steht. Es gibt ihnen das Gefühl besonders zu sein, wenn Baristas ihre Namen ausrufen um ihren Kaffee abzuholen. Das führt wiederum dazu, dass Kundenbeziehungen verbessert werden.

Personalisierte Starbucksbecher schreien geradezu danach, auf Social Media gepostet zu werden. Kunden lieben nicht nur ihren Namen auf dem Becher, sie genießen den Kaffee, ihnen gefällt das Logo und, zu guter Letzt, sie lieben die Tatsache, dass ihr Name handgeschrieben auf dem Becher steht. Das ist das Starbucks „Rezept“; ihr Statussymbol mit dem sie Kunden mit hochwertigem Kaffee und exzellentem Service betreuen.

Als Starbucks die absolut amüsante Kampagne „Why Starbucks Spells Your Name Wrong?“ startete, schuf das Unternehmen sofortige Interaktion mit seinen loyalen Kunden. Die Strategie, das System der handgeschriebenen Namen auf den Bechern zu nutzen um witzig zu sein, ging auf. Dieses Vorgehen war der Versuch der Marke, die Leute zum Lachen zu bringen und den Kunden eine Freude zu bereiten. Um zu sehen, auf welche einzigartige Art Starbucks das gelungen ist, sieh dir das Video an:

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Takeaway: Starbucks weiß, wie man starke Kundenbeziehungen aufbaut. Die Kaffeehauskette nimmt sich ihrer Kunden durch exzellente Kundenbetreuung an. Um diese Interaktionen auch auf Social Media erhalten zu können, probiert Starbucks oft verschiedene Dinge aus. Die „Why Starbucks Spells Your Name Wrong?“ Kampagne übertraf 12 Mio. Aufrufe auf YouTube:; sie war provokant, emotional und witzig und bewies damit einmal mehr, dass es kein zweites Unternehmen wie Starbucks gibt.

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Fazit

Der zentrale Zweck einer Produkt-Personalisierungs-Kampagne ist es, Interaktion anzukurbeln, indem man seine Kunden wissen lässt, dass sie dem Unternehmen wichtig sind. Eine Balance zwischen „wir schauen auf dich“ und „wir denken, dass du unser Produkt hilfreich findest“ zu schaffen ist nicht immer einfach.

Bevor eine Produkt-Personalisierungs-Kampagne in die Wege geleitet wird, solltest du viel Zeit mit der Planung, einer Hintergrundrecherche und einem Test der Idee verbringen. Coca-Cola beauftragte ein Marktforschungsinstitut bevor die #ShareACoke-Kampagne gestartet wurde. Die Idee war geradezu brilliant, jedoch nur unter dem Aspekt, dass 50% aller Teenager und Erwachsenen in Australien noch nie Cola getrunken hatten.

Versetze dich selbst in die Lage deiner Kunden bevor du mit deiner Idee zu experimentieren beginnst.

Wenn du Produkt-Personalisierung richtig einsetzt, dann kannst du:

  • Social Media Interaktionen ankurbeln
  • Dein Kundenservice verbessern
  • Markentreue aufbauen
  • Das Markenbewusstsein steigern

Hast du jemals überlegt, personalisierte Produkte zu verwenden um aus der breiten Masse hervorzustechen? Schreib uns einen Kommentar und lass uns wissen, was du über das Thema denkst!


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Über den Autor

Julia Berndl

Julia Berndl is Junior Content Marketing Managerin at Swat.io, a Social Media Management solution that’s helping companies to improve their customer support & content management on Facebook, Twitter, Instagram and others. Swat.io is currently used by companies such as 3Österreich, Hitradio Ö3, ÖBB, Focus Online and Burda Intermedia.

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